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Aktuelle Meldung



28.07.2015 - Kategorie: Polen

POLEN: Motorisierungshilfe




Traditionell fördert der Martin-Luther-Bund den Motorisierungsfonds der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in der Republik Polen, aus dem Autoreparaturen und Autoanschaffungen in der Kirche, vor allem für junge Amtsanfänger, gefördert werden. Im Jahr 2014 wurden acht Kollegen in den Gemeinden Radom, Brenna, Ustroń, Cieszyn, Skoczów, Katowice und ŁÃ³dž gefördert.



Pfarrer Wojciech Rudkowski aus der Gemeinde Radom schreibt: »Seit fünf Jahren besitze ich einen Opel Zafira. Er dient meiner Gemeindearbeit im Gebiet von Radom und dem 75 km entfernten Kielce. Beim Kauf war die Absicht, das Auto umfassend für den Dienst der Kirche nutzen zu können. Es ist ein Wagen mit sieben Plätzen. Deshalb bin ich in der Lage, wenn nötig, mehrere Kinder oder Gemeindeglieder mitzunehmen. Außerdem kann ich mit dem großen Kofferraum verschiedene große Gegenstände für die Gemeindearbeit transportieren. Zum Beispiel Strohblöcke, die ich zur Kirche fahre, um den Altar für das Erntedankfest zu schmücken, oder Trachten, die aus einer der Schulen in Radom für eine Konzertaufführung unseres Gemeindechores geliehen wurden.

In diesem Jahr ist das Auto ernsthaft beschädigt worden. Da ich über keine Mittel verfüge, die mir ermöglichen, ein neues Auto zu kaufen, und das jetzige Auto gute Dienste in unserer Arbeit leistet, hatte ich mich entschlossen, das Auto reparieren zu lassen. Dies war nur möglich durch die Hilfe eines großen Kostenanteils vom Martin-Luther-Bund. Für diese Hilfe möchte ich mich herzlich bedanken.«

 

Pfarrer Dariusz Madzia aus Cieszyn/Teschen schreibt: »Der Zuschuss hat mir ermöglicht, 1/5 des Kaufpreises zu bezahlen, was für mich eine große Hilfe war. Im Jahr fahre ich durchschnittlich 20.000 km, davon drei Viertel für Gemeindezwecke – wie Fahrten zu Gottesdiensten, Gemeindetreffen, seelsorgerlichen Besuchen, mit dem Abendmahl zu Kranken und zu Religionsstunden. Das Auto ist de facto eines der wichtigsten Arbeitsmittel für meine Arbeit, ohne die die Arbeit, für die ich schnell und selbständig mobil sein können muss, sehr behindert wäre. Deswegen danke ich noch einmal für die gegebene Hilfe.«

 

Pfarrer Mirosław Czyż aus Skoczów schreibt: »Hiermit möchte ich mich ganz herzlich für den finanziellen Zuschuss zum Autoankauf bedanken. Im Frühling habe ich mir einen kleinen Dienstwagen KIA gekauft. Ich benutze es hauptsächlich als Fahrzeug, mit dem ich zum Religionsunterricht in der Schule oder zu Besuchen bei meinen Gemeindegliedern fahre.«

 

Und Pfarrer Paweł Meler hebt hervor: »Ich bin ein junger Pfarrer und bin als Vikar der Warschauer Diözese der evangelisch-lutherischen Kirche in Polen tätig. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Jugendarbeit in der Diözese. Wegen des großen Gebietes, auf dem die Warschauer Diözese gelegen ist, muss ich oft große Strecken zurücklegen. Jeden Tag muss ich auch die Entfernung von ca. 15 Kilometern von meinem Wohnort zu dem Dienstort bewältigen. Ich bin sehr dankbar, dass meine Bedürfnisse bemerkt wurden. Nochmals bedanke ich mich herzlich für die geleistete Hilfe und wünsche Ihnen Gottes Segen.«

 

Diesen Dank geben wir von Erlangen aus gerne an unsere Spenderinnen und Spender weiter!