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Aktuelle Meldung



02.03.2007 - Kategorie: Polen

POLEN: Kinderfreizeit in Wisła-Jawornik 2006




Auch im Jahr 2006 hat der Martin-Luther-Bund eine Freizeit mit Kindern aus ├Ąrmsten und von sozialen Problemen betroffenen Familien unterst├╝tzt, die Danuta Jagucka vom 24. Juni bis 5. Juli im G├Ąstehaus der Evangelisch-Augsburgischen Kirchengemeinde in Wisła-Jawornik durchgef├╝hrt hat.



Diese R├╝stzeiten haben immer drei Ziele: Erholung, Bildung und Erziehung. Im Zusammenhang der Bildungsziele geht es z.B. darum, plastische und schauspielerische Talente zu f├Ârdern, die Natur und die Volkskultur kennen zu lernen und die k├Ârperliche Entwicklung zu f├Ârdern. Im Rahmen der Erziehung kommt es darauf an, das Eigenbild der Kinder zu ver├Ąndern, die Entwicklung ihrer Pers├Ânlichkeit zu f├Ârdern und positive Verhaltensmuster kennen zu lernen und einzu├╝ben. Ganz wichtig ist es auch, biblische Geschichten zu besprechen und die Wahrheiten der biblischen Texte in das eigene Leben zu ├╝bertragen.

 

Jetzt hat uns ein Bericht ├╝ber diese R├╝stzeit erreicht. Pfarrer Marcin Brz├│ska, der die Arbeit bei der R├╝stzeit mit getragen hat, schreibt:

┬╗Die zehn Tage der Freizeit waren eine sonnige Zeit in den Bergen. Jeden Tag gab es Zeit f├╝r das gemeinsame Gebet, f├╝r Singen und f├╝r Bibelarbeit. Die Sonne lud vor allem zum Wandern und zur aktiven Erholung ein. Besonders wichtig war der Besuch im Wald-Erlebnispark in Ustroń.

W├Ąhrend des Ausfluges nach Istebna haben die Kinder das ├ľko-Bildungszentrum, die Kirche und die ber├╝hmte Bauernh├╝tte der Familie Kawulok besichtigt. Dort konnten sie zum Beispiel versuchen, die alten Musikinstrumente zu spielen.
Die Freizeit, deren Teilnehmer keine damit verbundenen Kosten tragen k├Ânnen, k├Ânnte nicht stattfinden ohne Unterst├╝tzung verschiedener Personen, Institutionen und Firmen, die pers├Ânlich von Frau Jagucka angesprochen werden. Zum zweiten Mal hat die Evangelische Kirche von Westfalen diese Freizeit unterst├╝tzt. Der gr├Â├čte Dank geht aber an Personen und Institutionen in Wisła.

Nach dem zehnt├Ągigen Aufenthalt in Wisła waren alle Teilnehmer erholt und fr├Âhlich. Viele fragten mit gro├čer Hoffnung, ob es eine solche Freizeit wieder im n├Ąchsten Jahr geben wird. Ob das gelingt, h├Ąngt davon ab, ob es wieder Menschen geben wird, die ihr Herz angesichts der Not der Kinder ├Âffnen.┬ź